Das neue Zuhause © wibaimages - Fotolia.com
Wer sich für einen Wohnungswechsel entscheidet, kann sich in der Regel auf eine stressige Zeit einstellen. Zumal die Suche nach einer neuen Bleibe meist schon anstrengend genug sein kann, geht der Stress mit den Umzugsvorbereitungen los. Keller entrümpeln, Kisten packen, Möbel abbauen und im Anschluss das Ganze umgekehrt in der neuen Wohnung vollziehen. Da freut man sich schon auf die ersten Gäste, da das bedeutet, dass man den Umzug weitgehend geschafft hat.
Aufmerksame Gäste bringen ein Einzugsgeschenk mit, das traditionell aus Brot und Salz besteht. Doch woher kommt dieser Brauch? Heutzutage ist nicht nur Brot sondern vor allem Salz sehr günstig. Wird es vielleicht deshalb als Geschenk genutzt? Vielleicht von wenigen! Hintergrund ist viel mehr die Symbolik die sich, die sich dahinter verbirgt: in früheren Jahrhunderten galten Brot und Salz als kostbare Nahrungsmittel und wurden mit Wohlergehen, Sesshaftigkeit und Gemeinschaft in Verbindung gebracht. Demnach ist das Schenken von Brot und Salz als Wunsch zu verstehen, dass man sich in der neuen Wohnung wohl fühlen soll. Auch in anderen Ländern gibt es ähnliche Traditionen, die mit Brot und Salz in Verbindung stehen. So teilt sich ein Hochzeitspaar ein mit Salz bestreutes Brot, um die Verbundheit zu untermalen.
Dennoch muss es nicht immer Brot und Salz sein, dass man den Freunden zum Einzug überreicht. Je nach Region und Fantasie gibt es ebenso schöne wie traditionelle Alternativgeschenke. So hat auch ein Besen als Gastgeschenk eine besondere Bedeutung, mit dem alle Sorgen, alles Überflüssige aus dem neuen Heim symbolisch gekehrt werden sollen. Eher aus religiöser Sicht wird eine Segenspruch zum Einzug überreicht, der das Haus und die dort Lebenden segnen soll. Auch ein Wein ist als Geschenk denkbar, der für Genuss und schöne Momente in den vier Wänden der Zukunft steht.
Nach einem stressreichen Umzug ist die obligatorische Einweihungsfeier sicher die beste Gelegenheit, sein Einweihungsgeschenk zu überreichen und bietet den Gastgebern und Neubewohnern die Möglichkeit, sich bei allen – hoffentlich zahlreichen – Helfern entsprechend zu bedanken.




