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Die exotische Hochzeitsreise

© Andreas Lattke - Fotolia.com

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Hach ja… davon wollen sie noch ihren zukünftigen Kindern und Enkel erzählen: Die gemeinsame Hochzeitsreise. Doch viele Paare wissen nur, dass es eine ganz besondere Reise sein muss – wohin es konkret gehen soll, bleibt lange ein großes Fragezeichen. Hier ein paar Anregungen.

Warum eigentlich immer in die Ferne schweifen, wenn das Gute schon so nah liegt? Auch im heimischen Europa gibt es paradiesische Urlaubsziele und viel zu entdecken. Wer etwa Sonne liebt, der sollte Griechenland mit seinen vielen idyllischen Inseln und Kulturschätzen definitiv einmal gesehen haben. Rhodos oder Kreta sind echte Geheimtipps. Auch an der Küste Italiens kann ordentlich Sonne und Kultur getankt werden, etwa bei einer Fahrt entlang der Amalfiküste mit Besuch des romantischen Städtchens Positano. Oder wie wäre es mit einem Abstecher in die Toskana, der etruskischen Riviera oder Kroatien? Dort können jungverheiratete Paare gleich auch noch ihre Traumimmobilie kaufen - oder zumindest schon mal nach einer solchen Aussschau halten. Inspiration gibt es während der Hochzeitsreise sicher genug.

Wer hingegen eher auf Einsamkeit, ewige Wälder und stille Bergseen steht, der kommt um eine Reise in den Norden Europas nicht herum. Island etwa begeistert mit vielen Flüssen, Fjorden und einmaligen Hochebenen. Nicht ganz so kalt, aber landschaftlich ebenfalls sehr beeindruckend sind Irland und Schottland. Auch eine Tour durch Europas Metropolen kann Stadt-Liebhabern richtig Freude machen: Ab nach Paris, in die Stadt der Liebe, oder ins traumhafte Venedig?

Wer lieber weiter weg möchte, kann sich in der Südsee nach geeigneten Zielen umschauen. Atemberaubende Natur, Sonne pur und Momente zum Träumen gibt es hier reichlich. Auch eher exotische Inselstaaten im Indischen Ozean werden immer beliebter. Hier gibt es noch echte, unberührte Traumstände wie aus dem Reiseprospekt mit weißem Sand und türkisfarbenem Meer. Ob die Malediven, Mauritius oder Seychellen – für viele Paare ist das der Inbegriff von Romantik und ein Erlebnis, das sie nie wieder vergessen werden.

 


Der Hochzeitsplaner

Die Planung einer Hochzeit, Foto: dergrafiker.de_flickr

Räumlichkeiten, Konzept, Dekoration, Hochzeitskleid mit samt Schuhen, Künstler oder Musiker, Personal und Menü- all das steht auf der To-do-Liste eines Hochzeitsplaners. Der in England als wedding planner betitelte Beruf  ist spätestens seit dem gleichnamigen Film mit Jennifer Lopez und Frank Matthée im deutschen Fernsehen bekannt.
Die Aufgabe eines Hochzeitsplaner ist es, dem Paar bei den Vorbereitungen unterstützend und beratend zur Seite zu stehen und während der bedeutenden Feier dann dafür zu sorgen, dass alles reibungslos seinen Lauf nimmt. Während der Hochzeit selbst, bleibt er selbst im Hintergrund, möglichst mit dem zufriedenen Gedanken daran, dem Paar bei der Planung Zeit, Aufwand und eine Menge Sorgen während der ohnehin schon großen Aufregung genommen zu haben. Diejenigen, die es zu feiern gilt, dürfen sich dann ganz ihrem großen Tag und den Gästen widmen.
Während es in den USA schon längst selbstverständlich geworden ist, sich einen Hochzeitsplaner zu Rate zu ziehen, wird sein Beruf hierzulande bisher noch wenig in Anspruch genommen. Häufig scheut man sich vor den Kosten eines professionellen Helfers, dessen Vergütung meist entsprechend des zur Verfügung stehenden Gesamtbudgets für das Hochzeitsfest orientiert. Gewöhnlich liegt dies bei etwa 10 bis 20 Prozent. Mittlerweile bietet man jedoch auch die Organisation von nur bestimmten Bereichen, die zu den Vorbereitungen gehören an. So lässt sich ein Planer auch ausschließlich für die Suche nach den richtigen Räumlichkeiten oder zur Unterstützung am Hochzeitstag engagieren. Dieser Beruf wird vorrangig der Veranstaltungsbranche zugeordnet, dem zumeist ein Studium in Kultur & Management, BWL mit der Vertiefungsrichtung Eventmanagement oder eine Ausbildung als Veranstaltungskaufmann bzw. -kauffrau vorausgeht. Gefragt, ist die Fähigkeit, große Veranstaltungen geordnet und nach den Wünschen der “Auftraggeber” zu organisieren. Die Aufgaben reichen dann von der Gestaltung der Einladungen bis hin zum Begleiten und Mitwirken an der Feier, bis diese- hoffentlich den Wünschen entsprechend- ein Ende findet.

 

Heiraten mal anders

Die Hochzeit sollte einer der schönsten Tage im Leben zweier Menschen sein. Dabei sollte man ale sich all seine Wünsche erfüllen und die Vorstellungen umsetzen die man sich erträumt hat. Denn es gibt keine Gesetze, die vorschreiben wie eine Hochzeit abzulaufen hat oder andere Sachen verbieten. Wenn man also eine ausgefallene Hochzeitsidee hat, sollte man diese auch versuchen umzusetzen.

Zunächst ist es wichtig alles sorgfältig zu planen und gerade in dieser Phase gilt es schon mit viel Phantasie und Improvisationsgeist an die Sache heranzugehen. Gerade ungewöhnliche Hochzeitsideen müssen früh genug geplant werden, insbesondere in Bezug auf die Location, denn an einigen Hochzeitsbräuchen und -modalitäten kommt man auch bei einer ungewöhnlichen Trauung nicht vorbei.

Beim Brautkleid gibt es zum Beispiel wesentlich mehr Varianten als das klassische Weiß. Früher zum Beispiel heiratete mn im klassisch schicken Schwarz. Aber auch eine besondere Farbe zum Ausdrücken der Gefühle ist eien schöne Idee. Abgefahren aber eindrucksvoll sind die Kreationen von der amerikanischen Internetseite “Cheops-Chic-Weddings” welche zum Beispiel transparente Modelle oder Einweg-Brautkleider aus Toilettenpapier im Programm hat.

Auch Accessoires sind eine gute Idee für eine ausgefallene Hochzeit, zum Beispiel einen schönen Hut statt des klassischen Schleiers, eine Flower-Power-Kette oder Cowboy-Stiefel zum Minikleid – alles ist möglich.

Bei den Locations sind ebenfalls verschiedene, kreative Alternativen denkbar: für Kunst- und Kulturfans zum Beispiel Ein Literaturhaus, ein Kulturzentrum oder eine Jazzbar für Fans von Feuerwerk empfiehlt sich die Hochzeit auf ein Event zu legen an dem ein spektakuläres Feuerwerk geboten wird oder eien Hochzeit im Freizeitpark, inklusive Achterbahn fahren im Brautkleid. Machen Sie den Tag zum unvergesslichen Ereignis.

Heiraten, Quelle: Gerd Altmann/Shapes: AllSilhouettes.com / pixelio.de

Hochzeitstraditionen

Eine Hochzeit sollte der schönste Tag in Ihrem Leben sein. Die Zeit der Planung ist dafür oftmals einfach nur stressig. Doch lassen Sie sich davon nicht ängstigen und verunsichern. Lassen Sie sich davon überzeugen, dass all die Traditionen und Bräuche einen schönen Hintergedanken haben.

Wussten Sie beispielsweise, dass man früher die Brautschuhe mit Pfennigen bezahlt hat? Die Braut hatte das Geld über Jahre gesammelt. Dem Bräutigam zeigte das, dass seine zukünftige Frau sparsam ist und ihm treu zur Seite stehen wird. Heute wird die Tradition anstatt mit Pfennigen, mit Eurostücken besiegelt. Für diesen Brauch müssen Sie nicht unbedingt mehrere Jahre Eurostücke zur Seite legen. Sie können Ihre Scheine auch bei der Bank gegen Kleingeld eintauschen.

Neben den Schuhen, braucht eine Braut ein Hochzeitskleid. In der westlichen Kultur trägt die Braut weiß. Aber wussten Sie, dass die Farbe Reinheit und sexuelle Unberührtheit bedeutet? Obwohl man heutzutage Brautkleider in jeder erdenklichen Farbe erhält, tragen Frauen trotzdem überwiegend weiß.

Der bekannteste Brauch ist der, bei dem die Braut etwas Neues, etwas Altes, etwas Geliehenes, etwas Blaues und einen Glückspfennig im Schuh trägt. Diese Tradition kommt ursprünglich aus England, ist aber auch in Deutschland sehr beliebt. Diese fünf Dinge, die die Braut trägt versprechen ihr eine glückliche Ehe. So hat jede der Kleinigkeiten eine Bedeutung. Das Alte steht für den Abschluss des zurückliegenden Lebens. Das Neue steht wiederum für den Beginn der Ehe. Beim Geliehenem geht es um die Freundschaft der Ehepartner. Hierfür leiht sich die Braut eine Kleinigkeit bei einer glücklich verheirateten Freundin, von der das Glück auf das Brautpaar übertragen wird. Bei dem traditionell blauen Strumpfband geht es um die blaue Farbe, die als Zeichen der Treue angesehen wird. Auch wenn ein Glückspfennig im Schuh unbequem klingt, er soll dem Paar den Wohlstand bringen.

Doch egal für welchen Brauch Sie sich entscheiden sollten, bedenken Sie, dass es eine Hochzeit und keine Planung für einen Staatsakt. Es geht lediglich um Sie und um den schönsten Tag in ihrem Leben.

Eine Hochzeit ohne Pfarrer

 

Der Antrag wurde angenommen, die Verlobungsfeier zelebriert – nun geht es daran, den „schönsten Tag im Leben“ zu planen: die Hochzeit. Natürlich wünscht man sich ein besonders individuelles Erlebnis, schließlich gibt man den Treueschwur ja nicht alle Tage. Es gilt, den Ort für die Feier auszuwählen, ein Brautkleid zu finden, Torten zu verkosten. Natürlich stellt sich auch die Frage nach der eigentlichen Trauzeremonie. Wer einer Konfession angehört, der hat das Privileg, in einer Kirche zu heiraten. Dies ist, besonders für Frauen, der Inbegriff der Romantik. Jedoch ist nicht jeder getauft, manch einer ist möglicherweise aus seiner Gemeinschaft ausgetreten und daher bleibt für viele nur das Standesamt übrig. Eine Horrorvorstellung für die meisten. Standesämter sind zwar mittlerweile recht ansehnlich gestaltet, dennoch fehlt einfach das Flair einer eindrucksvollen Umgebung. Und auch die Worte der Standesbeamten wirken recht nüchtern, nichts im Gegemsatz zu einer ordentlichen Predigt.

Für all jene, die trotz Konfessionslosigkeit nicht auf etwas himmlischen Beistand verzichten möchten, gibt es die Möglichkeit, sich von einem freischaffenden Theologen trauen zu lassen. Diese warten mit einem breiten Spektrum an Angeboten auf und bieten Trauungen an vielen verschiedenen Orten an.

So kann man beispielsweise in einem Schloss heiraten, an einem schönen See, in einem Park oder auch im eigenen Garten. Auch die Zeremonie an sich ist nicht bestimmten Regeln unterworfen, sondern kann den eigenen Wünschen und Vorstellungen angepasst werden. So ist es zum Beispiel möglich, den Treueschwur selbst zu formulieren oder das Thema der Hochzeitsrede selbst zu bestimmen. Besonders Menschen, die nicht zum ersten Mal heiraten, haben oft ein Grauen vor Floskeln wie „bis dass der Tod euch scheidet“.

Allerdings wird einem der Gang zum Standesamt wohl nicht erspart werden, wenn die Hochzeit auch rechtskräftig sein soll.

Hochzeit (Quelle: Markus Renkos)

Die Fürbitte

Die Fürbitte bei der kirchlichen Trauung hat eine lange Tradition und soll das Brautpaar auch noch lange nach der Hochzeit positiv begleiten. Die Fürbitten werden meistens von Verwandte, Bekannten oder Freunden des Brautpaares vorgetragen. Da das nicht immer einfach ist, sollen später auch noch ein paar Anregungen folgen.

Zunächst aber mehr zur Fürbitte an sich. Bei jedem Gottesdienst gibt es Fürbitten, allerdings werden diese normalerweise für Arme und Bedürftige gesprochen zum Beispiel von Opfern einer Naturkatastrophe. Bei einer Hochzeit drehen sich die Fürbitten natürlich nur um das Brautpaar. Sie werden meist von der Gemeinde vorgetragen aber viele übergeben die Aufgabe auch dem Pfarrer, der alle Fürbitten vorträgt und dann die Gemeinde nachsprechen lässt. Eine schöne Variante ist auch wenn die Fürbitten der Trauzeuge vorträgt, da er häufig dem Brautpaar am nächsten steht.

Nun einige Beispiel, wie Fürbitten bei einer Hochzeit gestaltet werden können. Beginnen tut jede Fürbitte mit dem Satz “Herr/Allmächtiger Gott, wir bitten dich…”. Daraufhin werden alle Wünsche für das Brautpaar geäußert. Das kann zum Beispiel so aussehen:

“Herr, wir bitten dich, Schließe Anna und Thomas in deinen Segen mit ein. Begleite sie auf ihrem Weg und schenke ihnen Zuversicht, wo es an dieser mangelt. Lass Anna und Thomas stets wissen, dass sie nicht alleine sind und beieinander Zuspruch finden. Schenke diesem Brautpaar Kraft, Mut und Weisheit, diesen Lebensweg gemeinsam zu beschreiten. Dass beide einen gemeinsamen Weg gehen, doch den anderen auch ein Stück weit gehen lassen können, damit er sich frei entfalten kann. Dass Anna und Thomas unter deinem Schutz ein sorgenfreies Leben führen können.”

 

 

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